Flugzeugliste

Die Flugzeuge von GROUND OF ACES

Jede Maschine, die du bauen, warten und auf Missionen schicken kannst — vom letzten Doppeldecker-Jäger der RAF bis zu den ersten Strahlflugzeugen.

Basisspiel

Flugzeuge des Basisspiels

  • Gloster Gladiator Mk I
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    Gloster Gladiator Mk I

    Die Gloster Gladiator war ein einsitziges Jagdflugzeug in Doppeldecker-Bauweise und der letzte Doppeldecker-Jäger im Dienst der Royal Air Force. Sie wurde ab 1937 als Standardjäger eingesetzt und flog im Zweiten Weltkrieg noch in Norwegen, Griechenland, Nordafrika und über Malta.

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    Als erster RAF-Jäger besass sie eine geschlossene Kanzel und vier statt zwei Maschinengewehre. Gegen einmotorige Eindecker wie die Messerschmitt Bf 109 war sie in Geschwindigkeit und Steigleistung deutlich unterlegen, und die stoffbespannten Flügel machten sie brandgefährdet. Ihre Bedeutung liegt im Übergang von der Doppeldecker- zur Eindecker-Generation, den sie im Fronteinsatz noch überbrücken musste.

    Hersteller
    Gloster Aircraft Company
    Masse
    Spannweite 9,83 m · Länge 8,36 m
    Motor
    Bristol Mercury IX, 830 PS
    Bewaffnung
    4 × 7,7-mm-MG Browning
    Höchstgeschwindigkeit
    407 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    10 000 m
  • Hawker Hurricane Mk IIC
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    Hawker Hurricane Mk IIC

    Die Hawker Hurricane war ein einsitziges Jagdflugzeug und in der Luftschlacht um England der zahlenmässig wichtigste Jäger der Royal Air Force. Sie wurde als Abfangjäger, Nachtjäger, Jagdbomber und in der Bodenunterstützung von Nordafrika bis Südostasien eingesetzt.

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    Ihre Rumpfkonstruktion aus Stahlrohr mit Stoffbespannung war einfach zu reparieren, und die geringe Flächenbelastung erlaubte engere Kurven als Spitfire oder Bf 109. Sie war jedoch langsamer als die Bf 109 E und die zeitgenössischen Spitfires, und die Stoffbespannung war anfällig gegen Brand. Die Variante Mk IIC ersetzte die acht Maschinengewehre durch vier 20-mm-Kanonen und machte die Maschine zum Jagdbomber der zweiten Kriegshälfte.

    Hersteller
    Hawker Aircraft
    Masse
    Spannweite 12,19 m · Länge 9,83 m
    Motor
    Rolls-Royce Merlin XX, 1185 PS
    Bewaffnung
    4 × 20-mm-Kanone Hispano Mk II
    Höchstgeschwindigkeit
    547 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    10 970 m
    Reichweite
    970 km
  • Bristol Beaufighter TF Mk X

    Bristol Beaufighter TF Mk X

    Die Bristol Beaufighter war ein zweisitziges, zweimotoriges Mehrzweckkampfflugzeug, das aus dem Torpedobomber Beaufort abgeleitet wurde. Sie diente als Nachtjäger, im Tiefangriff und vor allem in der Schiffsbekämpfung, wofür die Version TF Mk X als «Torbeau» einen Torpedo trug.

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    Ihre Grösse erlaubte es, schwere Bewaffnung und Radargeräte ohne grossen Leistungsverlust einzubauen, was sie zu einem frühen radargeführten Nachtjäger machte. Sie lag schwer auf den Steuern und galt besonders bei der Landung als für unerfahrene Piloten anspruchsvoll. Mit 5928 gebauten Maschinen und mehr als 150 000 versenkten Bruttoregistertonnen Schiffsraum war sie das wichtigste britische Anti-Schiffs-Flugzeug des Kriegs.

    Hersteller
    Bristol Aeroplane Company
    Masse
    Spannweite 17,63 m · Länge 12,60 m
    Motor
    2 × Bristol Hercules XVII, je 1600 PS
    Bewaffnung
    4 × 20-mm-Kanone Hispano Mk II, 1 × 45-cm-Torpedo
    Höchstgeschwindigkeit
    515 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    5 790 m
    Reichweite
    2 820 km
  • Supermarine Spitfire Mk Vb
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    Supermarine Spitfire Mk Vb

    Die Supermarine Spitfire war ein einsitziges Jagdflugzeug und der einzige britische Jäger, der vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg durchgehend in Produktion blieb. Sie wurde als Abfangjäger, Aufklärer und Jagdbomber eingesetzt, die Mk V ab 1941 als zahlenmässig stärkste Variante der Kriegsmitte.

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    Der elliptische Flügel bot geringen Widerstand und nahm Fahrwerk und Bewaffnung auf; die «B»-Flügelbestückung kombinierte zwei Kanonen mit vier Maschinengewehren. Die kleine Treibstoffkapazität begrenzte Reichweite und Verweildauer über dem Ziel während der ganzen Dienstzeit, und die Mk V war der Focke-Wulf Fw 190 ab 1941 unterlegen. Über 20 000 gebaute Maschinen in 24 Varianten machen sie zum bekanntesten britischen Flugzeug des Kriegs.

    Hersteller
    Supermarine
    Masse
    Spannweite 11,23 m · Länge 9,12 m
    Motor
    Rolls-Royce Merlin 45, 1470 PS
    Bewaffnung
    2 × 20-mm-Kanone Hispano Mk II, 4 × 7,7-mm-MG Browning
    Höchstgeschwindigkeit
    595 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    11 130 m
    Reichweite
    770 km
  • Hawker Typhoon Mk Ib

    Hawker Typhoon Mk Ib

    Die Hawker Typhoon war ein einsitziges Jagdflugzeug, das als Abfangjäger konzipiert wurde und sich zum Jagdbomber entwickelte. Sie flog vor allem Tiefangriffe gegen Züge, Fahrzeugkolonnen und Panzer und wurde in der Normandie zum wichtigsten Erdkampfflugzeug der Royal Air Force.

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    Der starke Napier-Sabre-Motor gab ihr in geringer Höhe hohe Geschwindigkeit und erlaubte das Mitführen von Raketen und Bomben. Oberhalb etwa 6000 m fiel die Leistung ab, sodass sie als Höhenjäger ausfiel; dazu kamen früh strukturelle Brüche am Heck und Probleme mit dem unfertigen Triebwerk. Von 1941 bis 1945 entstanden 3330 Maschinen, deren Rolle als raketenbewaffneter Jagdbomber die Entwicklung nach dem Krieg prägte.

    Hersteller
    Hawker Aircraft
    Masse
    Spannweite 12,67 m · Länge 9,74 m
    Motor
    Napier Sabre IIA, 2180 PS
    Bewaffnung
    4 × 20-mm-Kanone Hispano Mk II, 2 × 454-kg-Bomben
    Höchstgeschwindigkeit
    679 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    9 690 m
    Reichweite
    820 km
  • Bristol Blenheim Mk IV
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    Bristol Blenheim Mk IV

    Die Bristol Blenheim war ein dreisitziger zweimotoriger leichter Bomber und eines der ersten britischen Ganzmetallflugzeuge in Serienbauweise. Sie flog Tagesangriffe gegen Schiffsziele und Landziele, diente in der Version Mk IF als behelfsmässiger Nachtjäger und war auf allen Kriegsschauplätzen im Einsatz.

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    Bei ihrem Erstflug 1935 war sie schneller als die meisten damaligen Jagdflugzeuge, was die Auslegung als kaum bewaffneter Schnellbomber begründete. Dieser Vorsprung war 1940 verloren: Gegen Bf 109 und Flak waren die Besatzungen bei Tiefangriffen fast schutzlos, und die Verluste waren entsprechend hoch. Mit 4422 gebauten Maschinen trug sie die Last der frühen RAF-Bomberoffensive, bis sie von leistungsfähigeren Typen abgelöst wurde.

    Hersteller
    Bristol Aeroplane Company
    Masse
    Spannweite 17,17 m · Länge 12,98 m
    Motor
    2 × Bristol Mercury XV, je 920 PS
    Bewaffnung
    5 × 7,7-mm-MG Browning, 545 kg Bomben
    Höchstgeschwindigkeit
    428 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    8 310 m
    Reichweite
    2 350 km
  • Boulton Paul Defiant Mk I
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    Boulton Paul Defiant Mk I

    Die Boulton Paul Defiant war ein zweisitziges Jagdflugzeug, dessen gesamte Bewaffnung in einem hydraulisch angetriebenen Drehturm hinter dem Piloten sass. Sie war als Abfangjäger gegen unbegleitete Bomberformationen gedacht und wurde später als Nachtjäger sowie zur Zielschlepp- und Seenotrettung verwendet.

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    Der Turm erlaubte Feuer zur Seite und nach hinten, was gegnerische Piloten überraschte, solange sie die Maschine für eine Hurricane hielten. Ohne Frontbewaffnung und mit dem Gewicht des Turms war sie langsam und wenig wendig und gegen Jagdflugzeuge im Frontalangriff praktisch wehrlos; im August 1940 wurde sie aus dem Tageinsatz genommen. Als Nachtjäger erzielte sie im Winter 1940/41 dennoch die höchsten Abschusszahlen ihrer Kategorie, bevor radarbestückte Typen sie ersetzten.

    Hersteller
    Boulton Paul Aircraft
    Masse
    Spannweite 11,99 m · Länge 10,77 m
    Motor
    Rolls-Royce Merlin III, 1030 PS
    Bewaffnung
    4 × 7,7-mm-MG Browning im Drehturm
    Höchstgeschwindigkeit
    489 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    9 450 m
    Reichweite
    750 km
  • North American Mustang Mk I
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    North American Mustang Mk I

    Die Mustang Mk I war die erste Serienversion der Mustang und entstand als Auftragsentwicklung für die britische Beschaffungskommission mit dem Allison-Motor V-1710. Die Royal Air Force setzte sie ab Februar 1942 beim Army Cooperation Command zur taktischen Aufklärung und im Erdkampf über dem Kanal und Nordfrankreich ein.

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    Dank sorgfältiger Aerodynamik mit widerstandsarmem Kühler war sie rund 48 km/h schneller als die P-40 mit demselben Motor und in geringer Höhe auch schneller als die Spitfire Mk Vc. Der einstufige Lader des Allison-Motors liess die Leistung oberhalb etwa 4600 m stark abfallen, weshalb sie als Jäger für den Höhenkampf untauglich blieb. Erst der Einbau des Rolls-Royce Merlin machte aus dieser Zelle das Langstrecken-Begleitjagdflugzeug P-51B, doch die Mk I bewies bereits die Qualität des Entwurfs.

    Hersteller
    North American Aviation
    Masse
    Spannweite 11,28 m · Länge 9,83 m
    Motor
    Allison V-1710-39, 1150 PS
    Bewaffnung
    4 × 12,7-mm-MG, 4 × 7,7-mm-MG Browning
    Höchstgeschwindigkeit
    615 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    9 390 m
    Reichweite
    1 030 km
  • Hawker Tempest Mk V
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    Hawker Tempest Mk V

    Die Hawker Tempest war ein einsitziges Jagdflugzeug und Jagdbomber und die Weiterentwicklung der Typhoon mit neuem, dünnerem Laminarflügel. Sie wurde ab Frühjahr 1944 zur Abwehr der V1-Flugbomben eingesetzt, danach im Erdkampf und in der Jagd über Nordwesteuropa.

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    In geringer und mittlerer Höhe war sie einer der schnellsten Kolbenmotorjäger des Kriegs und konnte auch Strahlflugzeuge wie die Me 262 im Landeanflug abfangen. Der Napier-Sabre-Motor blieb wartungsintensiv und störanfällig, und die Reichweite war für Begleitaufgaben zu gering. Von rund 1394 gebauten Maschinen entfiel die Mehrheit auf die Mk V, die in der Schlussphase des Kriegs die Lücke zwischen Kolbenmotor- und Strahljäger füllte.

    Hersteller
    Hawker Aircraft
    Masse
    Spannweite 12,50 m · Länge 10,26 m
    Motor
    Napier Sabre IIB, 2420 PS
    Bewaffnung
    4 × 20-mm-Kanone Hispano Mk II, 8 × RP-3-Raketen
    Höchstgeschwindigkeit
    700 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    11 130 m
    Reichweite
    680 km
  • Handley Page Hampden Mk I

    Handley Page Hampden Mk I

    Die Handley Page Hampden war ein zweimotoriger mittlerer Bomber mit vierköpfiger Besatzung und einem auffällig schmalen Rumpf, der ihr den Spitznamen «Flying Suitcase» eintrug. Sie war 1939/40 einer der drei Standardbomber des RAF Bomber Command, flog Nachtangriffe und Minenlegeeinsätze und war am ersten Angriff auf Berlin sowie am Tausend-Bomber-Angriff auf Köln beteiligt.

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    Für einen Bomber ihrer Klasse war sie wendig und liess sich fast wie ein Jagdflugzeug fliegen. Der enge Rumpf ermüdete die Besatzung schnell, erlaubte kein Ablösen an den Positionen und liess den Abwehrwaffen nur ein sehr begrenztes Schussfeld, was sie im Tageinsatz teuer machte. Etwa 1430 Maschinen wurden gebaut; ab 1942 diente sie überwiegend als Torpedoflugzeug der Küstenflieger.

    Hersteller
    Handley Page
    Masse
    Spannweite 21,08 m · Länge 16,33 m
    Motor
    2 × Bristol Pegasus XVIII, je 1000 PS
    Bewaffnung
    bis 5 × 7,7-mm-MG, 1814 kg Bomben
    Höchstgeschwindigkeit
    398 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    5 790 m
    Reichweite
    2 770 km
  • Short Stirling Mk I
    Short Stirling Mk I im Spiel ⛶ Vergrössern
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    Short Stirling Mk I

    Die Short Stirling war der erste viermotorige schwere Bomber, der beim RAF Bomber Command in Dienst ging, und flog ab Februar 1941 im Einsatz. Sie führte Nachtangriffe gegen deutsche Städte, war am Angriff auf Lübeck und am Tausend-Bomber-Angriff auf Köln beteiligt und diente später als Schleppflugzeug für Lastensegler und als Transporter.

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    Sie war robust, gut zu fliegen und wendiger als ihre viermotorigen Zeitgenossen. Die auf rund 30 m begrenzte Spannweite — eine Vorgabe, damit sie in bestehende Hangars passte — kostete sie Gipfelhöhe und Tragfähigkeit, und der in Abschnitte geteilte Bombenschacht konnte keine Bomben über 907 kg aufnehmen. Deshalb wurde sie ab 1943 aus dem Bomberdienst zurückgezogen und von Lancaster und Halifax abgelöst.

    Hersteller
    Short Brothers
    Masse
    Spannweite 30,20 m · Länge 26,59 m
    Motor
    4 × Bristol Hercules XI, je 1500 PS
    Bewaffnung
    8 × 7,7-mm-MG Browning, bis 6350 kg Bomben
    Höchstgeschwindigkeit
    454 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    5 030 m
    Reichweite
    3 750 km
  • de Havilland DH.95 Flamingo

    de Havilland DH.95 Flamingo

    Die de Havilland DH.95 Flamingo war ein zweimotoriges Verkehrsflugzeug in Schulterdecker-Bauweise für bis zu 17 Passagiere und das erste Ganzmetallflugzeug mit tragender Beplankung von de Havilland. Nach dem Kriegsbeginn requirierte die Royal Air Force die wenigen gebauten Maschinen und setzte sie als Verbindungs- und Transportflugzeug ein, unter anderem bei der No. 24 Squadron und beim King's Flight.

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    Sie war für ihre Zeit modern ausgestattet, mit Einziehfahrwerk und Verstellpropellern, und galt als Konkurrenz zur Douglas DC-3. Als Zivilentwurf trug sie keine Bewaffnung; im Liniendienst der BOAC war sie unbeliebt und litt unter fehlenden Ersatzteilen. Es entstanden nur 14 Exemplare, weil die Kriegsproduktion auf Kampfflugzeuge umgestellt wurde.

    Hersteller
    de Havilland Aircraft Company
    Masse
    Spannweite 21,34 m · Länge 15,72 m
    Motor
    2 × Bristol Perseus XVI, je 930 PS
    Höchstgeschwindigkeit
    391 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    6 370 m
    Reichweite
    2 160 km
  • Avro Lancaster B Mk I
    Avro Lancaster B Mk I im Spiel ⛶ Vergrössern
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    Avro Lancaster B Mk I

    Die Avro Lancaster war ein viermotoriger schwerer Nachtbomber mit siebenköpfiger Besatzung und entstand aus dem gescheiterten zweimotorigen Vorgänger Manchester. Sie war ab März 1942 das Rückgrat der britischen Nachtbomberoffensive und flog auch Spezialeinsätze wie den Angriff auf die Ruhrtalsperren und die Versenkung der «Tirpitz».

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    Ihr durchgehender, ungeteilter Bombenschacht nahm Lasten auf, die kein anderer Bomber der Alliierten tragen konnte, bis hin zur 9979 kg schweren «Grand Slam». Eine Bewaffnung nach unten fehlte, weshalb deutsche Nachtjäger mit der schräg nach oben feuernden «Schrägmusik» aus dem toten Winkel angreifen konnten. Mit 7377 gebauten Maschinen ist sie der bekannteste Bomber der Royal Air Force.

    Hersteller
    A. V. Roe and Company (Avro)
    Masse
    Spannweite 31,09 m · Länge 21,13 m
    Motor
    4 × Rolls-Royce Merlin XX, je 1280 PS
    Bewaffnung
    8 × 7,7-mm-MG, bis 6350 kg Bomben
    Höchstgeschwindigkeit
    454 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    6 520 m
    Reichweite
    2 530 km
  • Westland Lysander Mk III
    Westland Lysander Mk III im Spiel ⛶ Vergrössern
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    Westland Lysander Mk III

    Die Westland Lysander war ein zweisitziger Schulterdecker, der als Verbindungs- und Beobachtungsflugzeug für die Heereszusammenarbeit entwickelt wurde. Nach hohen Verlusten in dieser Rolle diente sie vor allem als Zielschlepper, in der Seenotrettung und für heimliche Nachtflüge zur Absetzung und Rückholung von Agenten im besetzten Frankreich.

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    Automatische Vorflügel und Landeklappen gaben ihr ausgeprägte Kurzstart- und Kurzlandeeigenschaften, sodass sie auf improvisierten Wiesenplätzen operieren konnte. Als langsames, kaum bewaffnetes Flugzeug war sie modernen Jagdflugzeugen völlig unterlegen: 1939/40 gingen in Frankreich von 174 eingesetzten Maschinen 118 verloren. Bekannt wurde sie durch die über 400 Sondereinsätze für den Special Operations Executive, bei denen nur zwei Maschinen verloren gingen.

    Hersteller
    Westland Aircraft
    Masse
    Spannweite 15,24 m · Länge 9,30 m
    Motor
    Bristol Mercury XX, 870 PS
    Bewaffnung
    4 × 7,7-mm-MG Browning, bis 227 kg Bomben
    Höchstgeschwindigkeit
    341 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    6 550 m
    Reichweite
    970 km
  • Gloster Meteor F.8
    Gloster Meteor F.8 im Spiel ⛶ Vergrössern
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    Gloster Meteor F.8

    Die Gloster Meteor war das erste einsatzreife strahlgetriebene Jagdflugzeug der Briten und der Alliierten überhaupt und flog ab Juli 1944 mit der No. 616 Squadron. Im Krieg wurde sie gegen V1-Flugbomben und im Erdkampf eingesetzt, nach 1945 als Tagjäger, Nachtjäger und Aufklärer sowie im Koreakrieg durch australische Verbände.

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    Zwei Triebwerke waren nötig, weil die frühen Strahltriebwerke einzeln zu wenig Schub lieferten; die Version F.8 mit dem stärkeren Derwent 8 und Schleudersitz wurde die wichtigste Serienvariante. Oberhalb Mach 0,74 verlor sie die Richtungsstabilität, und der ungepfeilte Flügel machte sie der MiG-15 in Korea unterlegen. Von 1943 bis 1954 entstanden rund 3900 Maschinen, mit denen die Royal Air Force den Übergang ins Strahlzeitalter vollzog.

    Hersteller
    Gloster Aircraft Company
    Masse
    Spannweite 11,33 m · Länge 13,59 m
    Motor
    2 × Rolls-Royce Derwent 8, je 16,0 kN
    Bewaffnung
    4 × 20-mm-Kanone Hispano Mk V
    Höchstgeschwindigkeit
    966 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    13 110 m
    Reichweite
    970 km
  • Boeing B-17G Flying Fortress
    Boeing B-17G Flying Fortress im Spiel ⛶ Vergrössern
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    Boeing B-17G Flying Fortress

    Die Boeing B-17 Flying Fortress war ein viermotoriger schwerer Bomber mit zehnköpfiger Besatzung und das wichtigste Flugzeug der amerikanischen Tagbomberoffensive über Europa. Sie flog Präzisionsangriffe aus grosser Höhe gegen Industrie- und Verkehrsziele; die Royal Air Force erhielt frühe Exemplare als Fortress und setzte sie vor allem in der Küstenaufklärung ein.

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    Die zahlreichen Abwehrtürme und die robuste Zelle machten sie berühmt dafür, auch mit schweren Treffern noch nach Hause zu kommen; die Version B-17G ergänzte die Bewaffnung um den Kinnturm. Bis zur Verfügbarkeit von Langstrecken-Begleitjägern waren unbegleitete Einsätze gegen deutsche Jagdverbände sehr verlustreich, wie die Angriffe auf Schweinfurt 1943 zeigten. Mit 12 731 gebauten Maschinen bildete sie das Rückgrat der US-Bomberverbände in Europa.

    Hersteller
    Boeing
    Masse
    Spannweite 31,62 m · Länge 22,66 m
    Motor
    4 × Wright R-1820-97 Cyclone, je 1200 PS
    Bewaffnung
    13 × 12,7-mm-MG Browning M2, bis 3629 kg Bomben
    Höchstgeschwindigkeit
    475 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    10 850 m
    Reichweite
    3 220 km

Kostenloses DLC

Wings of Valor

Drei weitere Maschinen, kostenlos für alle, die das Spiel besitzen — ein Versprechen aus der Crowdfunding-Kampagne.

  • de Havilland Mosquito B Mk XVI
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    de Havilland Mosquito B Mk XVI

    Wings of Valor DLC

    Die de Havilland Mosquito war ein zweisitziges zweimotoriges Mehrzweckkampfflugzeug, das als unbewaffneter Schnellbomber konzipiert war und als Bomber, Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärer diente. Die Version B Mk XVI war ein Höhenbomber mit Druckkabine, flog Zielmarkierung für das Bomber Command und konnte mit vergrössertem Bombenschacht die 1814 kg schwere «Cookie» tragen.

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    Ihre Zelle bestand fast vollständig aus Sperrholz, Fichte und Birke mit Balsa-Zwischenschicht, was Metall sparte und ihr den Namen «Wooden Wonder» eintrug. Als Bomber verzichtete sie bewusst auf jede Abwehrbewaffnung und verliess sich allein auf Geschwindigkeit; die Holzbauweise litt in den Tropen unter Feuchtigkeit und Leimschäden. Mit über 7700 gebauten Maschinen und der niedrigsten Verlustrate aller RAF-Bomberverbände widerlegte sie die Annahme, ein Bomber brauche Türme und Schützen.

    Hersteller
    de Havilland Aircraft Company
    Masse
    Spannweite 16,51 m · Länge 13,56 m
    Motor
    2 × Rolls-Royce Merlin 76/77, je 1710 PS
    Höchstgeschwindigkeit
    668 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    11 280 m
    Reichweite
    2 090 km
  • Curtiss P-40E Kittyhawk Mk IA
    Curtiss P-40E Kittyhawk Mk IA im Spiel ⛶ Vergrössern
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    Curtiss P-40E Kittyhawk Mk IA

    Wings of Valor DLC

    Die Curtiss P-40 war ein einsitziges Jagdflugzeug, das die Royal Air Force und die Commonwealth-Luftwaffen in den frühen Varianten als Tomahawk und ab der P-40D als Kittyhawk führten. Die Kittyhawk Mk IA entsprach der P-40E und wurde vor allem in Nordafrika, im Mittelmeerraum und im Pazifik als Jäger und Jagdbomber eingesetzt.

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    Sie war robust gebaut, in geringer und mittlerer Höhe gut manövrierbar und hielt hohe Sturzfluggeschwindigkeiten aus, was Trennungsmanöver ermöglichte. Der einstufige Lader des Allison-Motors liess die Leistung in grosser Höhe stark abfallen, sodass sie Bf 109 und Fw 190 im Höhenkampf unterlegen blieb. Mit 13 738 gebauten Maschinen war sie 1941 und 1942 überall dort verfügbar, wo bessere Jäger fehlten, und die Flying Tigers in China machten sie bekannt.

    Hersteller
    Curtiss-Wright
    Masse
    Spannweite 11,37 m · Länge 9,66 m
    Motor
    Allison V-1710-39, 1240 PS
    Bewaffnung
    6 × 12,7-mm-MG Browning M2, bis 907 kg Bomben
    Höchstgeschwindigkeit
    581 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    8 870 m
    Reichweite
    1 150 km
  • de Havilland Vampire FB.6
    de Havilland Vampire FB.6 im Spiel ⛶ Vergrössern
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    de Havilland Vampire FB.6

    Wings of Valor DLC

    Die de Havilland Vampire war der zweite Strahljäger der Royal Air Force und der erste, dessen Höchstgeschwindigkeit mit nur einem Triebwerk erreicht wurde. Sie kam nach Kriegsende in Dienst und wurde als Tagjäger, Jagdbomber und Schulflugzeug eingesetzt, unter anderem gegen Aufständische in Malaya; die FB.6 war die Exportvariante, die vor allem die Schweiz beschaffte.

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    Die kurze Mittelgondel mit doppelten Leitwerksträgern hielt den Ansaugweg zum Triebwerk kurz und die Zelle leicht, teilweise noch in Holzbauweise für Nase und Kanzel. Frühe Maschinen hatten keinen Schleudersitz, sodass der Ausstieg wegen der Leitwerksträger nur im Rückenflug einigermassen sicher war; der ungepfeilte Flügel begrenzte sie auf den Unterschallbereich. Über 4400 gebaute Maschinen in mehr als 30 Luftwaffen machten sie zum ersten Strahljäger vieler Länder.

    Hersteller
    de Havilland Aircraft Company
    Masse
    Spannweite 11,58 m · Länge 9,37 m
    Motor
    de Havilland Goblin 3, 14,9 kN
    Bewaffnung
    4 × 20-mm-Kanone Hispano Mk V, 8 × RP-3-Raketen
    Höchstgeschwindigkeit
    882 km/h
    Dienstgipfelhöhe
    13 050 m
    Reichweite
    1 960 km